In Corona-Zeiten: Anbaden in der Ostsee wird zu Online-Challenge

Der Verband Ostsee-Holstein-Tourismus (OHT) verlegt das Anbaden zum Saisonstart in diesem Jahr teilweise ins Internet.

 
 
 

Normalerweise stürzen sich beim traditionellen Anbaden in der Ostsee Hunderte Unerschrockene ins kalte Wasser. In Corona-Zeiten verlegt ein Tourismus-Verband das Anbaden ins Internet – #anbadenfürhelden. Spenden sollen dabei auch gesammelt werden.

Scharbeutz. Anbaden in Corona-Zeiten: Der Verband Ostsee-Holstein-Tourismus (OHT) verlegt das Anbaden zum Saisonstart in diesem Jahr teilweise ins Internet.

Dabei sollen sich die tapferen Schwimmer allein oder höchstens zu zweit in die Ostsee stürzen und ein kurzes Video der Aktion unter dem Hashtag „#anbadenfürhelden“ auf ihrem Facebook- oder Instagram-Profil hochladen.

Spenden sollen gesammelt werden

„Es reicht aber auch ein See, ein Planschbecken oder die heimische Badewanne“, sagte eine Sprecherin des OHT. Ziel sei es, eine Anbade-Welle mit einer großen virtuellen Gemeinschaft zu starten.

Gleichzeitig sollen mit dem Anbaden Spenden für persönliche „Helden“ gesammelt werden. Dazu sollen – ähnlich wie bei der „Ice Bucket Challenge“ aus dem Jahr 2014 – drei Personen aus dem persönlichen Bekanntenkreis nominiert werden, die sich dann ebenfalls in die Fluten stürzen oder für die Helden spenden sollen.

Die ersten Anbade-Videos sollen von Freitag (1. Mai) an auf den Social Media Kanälen des OHT zu sehen sein.