Strandaufspülung an der Ostsee voraussichtlich eher fertig

Die Sandaufspülung mehrerer Ostseestrände Mecklenburg-Vorpommerns werden voraussichtlich eher abgeschlossen als geplant.

 
 
 

Die Sandaufspülung mehrerer Ostseestrände Mecklenburg-Vorpommerns werden voraussichtlich eher abgeschlossen als geplant. Es sehe zur Zeit gut aus. Die Arbeiten könnten bereits Mitte statt Ende Juni abgeschlossen sein, sagte der für Küstenschutz zuständige Dezernatsleiter Lars Tiepolt vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg auf Anfrage.

Der wahrscheinlich frühere Abschluss der Arbeiten habe mehrere Gründe. Zum einen werde ein neues Siebverfahren angewendet, zum anderen sei das Wetter sehr gut für das Aufspülen. Förderlich sei zudem, dass wegen der Corona-Pandemie weniger Touristen an den Stränden seien und die beiden Schiffe parallel arbeiten könnten.

An den Stränden in Graal-Müritz (Landkreis Rostock), Dierhagen und Wustrow (jeweils Landkreis Vorpommern-Rügen) sollen laut Tiepolt in diesem Jahr insgesamt rund 740.000 Kubikmeter Sand aufgespült werden. In Graal-Müritz seien die Arbeiten bereits im Gange, in Dierhagen sollen sie Anfang kommender Woche beginnen, danach in Wustrow.

Die jährliche Sandmenge liegt den Angaben zufolge bei mindestens 500.000 Kubikmetern. Die Gesamtmenge hänge etwa von der Intensität der Sturmfluten ab. Die diesjährige Zahl sei mit der des Vorjahres vergleichbar.