Der Fall der getöteten Journalistin Kim Wall

Die schwedische Journalistin Kim Wall will eine Reportage über den dänischen U-Boot-Bauer Peter Madsen schreiben und verschwindet spurlos. Dann taucht ihre Leiche auf. Ein Rückblick:

10. August: Die 30-Jährige geht in Kopenhagen an Bord des U-Boots und wird auf See letztmals lebend gesehen. Als sich Wall in der Nacht nicht bei ihrem Freund meldet, alarmiert dieser die Seenotrettung.

 

11. August: Vor Kopenhagen sinkt die «UC3 Nautilus» - angeblich wegen technischer Probleme. Angler retten Madsen. Der 46-Jährige soll der Polizei gesagt haben, er habe Wall im Kopenhagener Hafengebiet an Land gesetzt. Er wird festgenommen. Der Vorwurf: fahrlässige Tötung.

12. August: Madsen kommt in Untersuchungshaft.

13. August: Ermittler finden in der tags zuvor gehobenen «Nautilus» Anzeichen dafür, dass das U-Boot absichtlich versenkt wurde.

16. August: Die Staatsanwaltschaft verschärft den Vorwurf gegen Madsen: Es wird nun wegen schwerer fahrlässiger Tötung ermittelt.

21. August: Die Polizei gibt bekannt, Madsen habe erklärt, Wall sei durch ein Unglück an Bord ums Leben gekommen. Er habe ihre Leiche ins Wasser geworfen. Am Nachmittag wird in der Ostsee ein Torso gefunden.

23. August: Ein DNA-Vergleich zeigt: Bei dem Torso handelt es sich um die Journalistin. Spuren im U-Boot stimmen mit ihrem Blut überein.




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