Kiel: Spektakulärer Plan für Hotel-Turm – jetzt wird entschieden!

„Kool Kiel“: Dieses Turm-Hotel soll am Beginn von Kiel-Gaarden gebaut werden.

 
 
 

Kiel – Wow! Dieser spektakuläre Hochhaus-Entwurf erinnert mit seinen Lücken und Überhängen an das beliebte Jenga-Spiel – und doch ist er komplett ernst gemeint! Ob der Hotel-Turm der Architekten von MVRDV auch wirklich in Kiel gebaut wird, entscheidet sich vielleicht schon diese Woche: Am Donnerstag will der Bauausschuss der Stadt Kiel über das „ver-rückte“ Projekt abstimmen.

Der geplante Turmbau zu Kiel Projekt begann mit einem Architekturwettbewerb im November 2018: Hier konnte das Büro MVRDV aus Rotterdam die Jury von ihren „Kool Kiel“ getauften Plänen überzeugen. Die Idee: Auf der 4600 Quadratmeter großen Fläche soll ein sogenannter „Mischnutzungs-Komplex“ entstehen.

„Kool Kiel“: Entscheidung über sensationellen Hotel-Turm

Der Vorschlag sieht vor, die bestehende Struktur des W8 Medienzentrums als Gewerbeeinheit zu erhalten und mit Wohnungen zu ergänzen. Daneben wird ein Neubau mit einem zickzackförmigen Sockel mit Büros und Geschäften vorgeschlagen, der von mehreren kubischen Wohnblöcken und zwei größeren Türmen überragt wird.

Der kleinere Turm soll Büros beherbergen, der größere hingegen ein Vier-Sterne-Hotel mit 250 Zimmern werden. Hinzu soll es in dem Gebäude-Komplex auch Raum für Veranstaltungen und Ausstellungen geben.

Kiel: Architektur-Projekt „Kool Kiel“ wird Bauausschuss vorgelegt

Der nächste Schritt auf dem Weg der Verwirklichung dieses besonderen Bau-Vorhabens steht kurz bevor: Am Donnerstag wird der Entwurf des 18-stöckigen Hotels dem Bauausschuss vorgelegt.

Doch auch wenn das Bau-Projekt immer weiter voranschreitet, hinter der Fassade soll es einige Querelen geben, wie aktuell die „Kieler Nachrichten“. So schied Jens Nieswand aus der Geschäftsführung der Bauherren „Kap Horn GmbH“ aus und auch Ralph Müller-Beck, der das Projekt mit angeschoben hatte, zog sich nun zurück. Gesellschafter des Bau-Projekts Lutz W. Lester weist die angeblichen internen Probleme jedoch zurück.

Im Idealfall soll ab Juni diesen Jahres mit den ersten Arbeiten an dem Architektur-Projekt begonnen werden.