Küste von Ostsee-Insel weggespült: Mit vier Millionen Euro wird Sandstrand gerettet

Sandstrand auf Usedom (Symbolbild)

 
 
 

Usedom – Die Insel Usedom ist nicht umsonst ein beliebtes Urlaubsparadies: Der breite, 40 Kilometer lange Sandstrand lockt in den Sommermonaten zahlreiche Sonnenanbeter und lädt an kalten Tagen zu langen Spaziergängen ein. Damit der Strand auch zukünftig erhalten bleibt und nicht in der Ostsee verschwindet, sollen rund 500.000 Kubikmeter Sand aufgespült werden.

Mit Strandaufspülungen vor Zempin, Koserow und Kölpinsee sollen an der schmalsten Stelle der Insel die Küstenschutzanlagen verstärkt werden, teilte das Umweltministerium am Montag in Schwerin mit. Start für die Küstenschutzmaßnahme im Auftrag des Landes und der Gemeinde Zempin sei bereits am Wochenende gewesen.

Bis Ende März 2020 sollen die Arbeiten auf einer Gesamtlänge von 3,2 Kilometern beendet werden. Die Baukosten wurden mit vier Millionen Euro veranschlagt. Bei den jüngsten Sturmfluten waren Strand und Dünen bei Zempin stark in Mitleidenschaft gezogen worden.