Falschparker-Ärger an der Ostsee: Für die Feuerwehr ist die Lage dramatisch

Ein Falschparker behindert die Feuerwehr und kassiert ein Knöllchen (Symbolbild)

 
 
 

Die Ostsee-Gemeinden stehen vor einem Problem: Wer in den Urlaub fährt, reist meist mit dem Auto an. Nach Timmendorfer Strand, Travemünde und Laboe eskaliert nun auch die Parksituation in der Gemeinde Mönkeberg.

„Es ist katastrophal“, bescheibt Hildegrad Mersmann, die Bürgermeisterin von Mönkeberg, die aktuelle Situation in den „Kieler Nachrichten“. Sie spricht damit die Falschparker am Ostsee-Strand an. Auf dem Strandparkplatz würden die Urlauber ihre Autos „rücksichtslos und gleichgültig“ abstellen.

Besonders dramatisch ist die aktuelle Situation für die Freiwillige Feuerwehr. Bei einem Probeeinsatz in der vergangenen Woche, habe sie laut den „Kieler Nachrichten“ nicht mehr wenden können. Jemand hatte einen Hydranten zugeparkt. „Unser Löschwasser reicht für ein bis zwei Minuten, aber dann müssen wir an den Hydranten“, sagte der stellvertretende Wehrführer Jürgen Kock den „Kieler Nachrichten“.

Ostsee: Falschparker behindern die Feuerwehr

Vor demselben Problem steht die Freiwillige Feuerwehr in Laboe und in anderen Gemeinden entlang der Ostsee. Die Badeorte Timmendorfer Strand und Travemünde kündigten bereits Konsequenzen an. Beide Gemeinden wollen ihre Park-Kontrollen verstärken. In Timmendorfer Strand sollen notfalls auch Autos abgeschleppt werden.

In Mönkeberg würde allerdings selbst die verstärkte Präsenz des Ordnungsamts die Falschparker nicht abschrecken. „Einer parkt falsch, andere machen es nach“, sagte die Bürgermeisterin in den „Kieler Nachrichten“.